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Kap.5:   VERGLEICH DER BILDER UND WORTE ALTER SPRACHEN


Applet-Index

  Apl_5a: Glyphen-Vergleich zweier Sprachen (wählbar: Sprache1/2)
  Apl_5b: Eine Glyphe in verschiedenen Sprachen (wählbar: Glyphe)
  Apl_5c: Bilderkennung (wählbar: Sprache, Glyphe, Genauigkeit)
  Apl_5d: Worterkennung (wählbar: Sprache, Glyphe, Genauigkeit)

  Der Leser kann mit den folgenden Applets Glyphen vergleichen oder erkennen nach Bild (pattern recognition) und Wort (Synonyme).
  Apl_5a: (Quelltext: www.harry-feldmann.net/Urbild/source/Apl_5a.java.html, ... /Apl_5a.html,
 ... /Glp(Aeg,Akk,Arb,Bab,Bra,Chi,Dev,Etr,Fst,Gla,Gri,Heb,Het,Ind,Kan,Kyr,Lat,May,Min,Nrd,Pho,Red,
      Sab,Sum,Trk,Uga,Ung,Zyp).java.html, .../Glyph.java.html, .../Urb(New,Old,Typ,Wrd).java.html)

Apl_5a: Glyphen-Vergleich zweier Sprachen (wählbar: Sprache1/2)


  Applet 5a vergleicht die Glyphen aus zwei wählbaren Sprachen, die in Kapitel 4 aufgelistet sind, nach Zeichen und Wort.

  Für "Sprache 2: Reduktion" wird statt des Worts von Sprache 2 die Bild-Übereinstimmung von Sprache 1 und 2 in Prozent angegeben.

  Die im vorderen Orient ansässigen semitischen Babylonier (Akkader) verwendeten für ihre Schrift die Glyphen der wahrscheinlich aus Nordindien eingewanderten nichtsemitischen Sumerer. Der obige Vergleich zeigt, dass die Babylonier für gleiche Laute gleiche Zeichen der Sumerer verwendeten und die zugehörigen sumerischen Worte übernahmen oder durch sinnverwandte babylonische Worte ersetzten.


  Neben diesem von der Mehrzahl der Forscher als gelöst angesehenden Problem gibt es interessante ungelöste Probleme des Schriftenvergleichs und der Deutung der Ursprungsschrift z.B. Vergleich von Griechisch mit Zyprisch, Zyprisch mit Minoisch, Minoisch mit Indus -Siegelschrift und Indus-Siegelschrft mit Sumerisch.
  Apl_5b: (Quelltext: www.harry-feldmann.net/Urbild/source/Apl_5b.java.html, ... /Apl_5b.html,
 ... /Glp(Aeg,Akk,Arb,Bab,Bra,Chi,Dev,Etr,Fst,Gla,Gri,Heb,Het,Ind,Kan,Kyr,Lat,May,Min,Nrd,Pho,Red,
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Apl_5b: Eine Glyphe in verschiedenen Sprachen (wählbar: Glyphe)


  Applet 5b zeigt eine wählbare Glyphe in Zeichen und Wort in allen in Kapitel 4 aufgelisteten Sprachen.

  Die Zahl-Bilder der Chinesen sind die Urbilder unserer heutigen Ziffern, siehe Kapitel 3. Die Zahl-Worte der alten Hochkulturen des Mittelmeerraums sind jedoch noch Tausende von Jahren älter als die Zahl-Bilder der Chinesen.

  Das Zahlwort für 7 stimmt in den Sprachen der Hochkulturen des Mittelmeerraums überein. Das Phänomen ist bekannt, kann aber in der Literatur und auch vom Autor nicht überzeugend erklärt werden. Gab es eine Ursprache, verbreitete sich eine (astrologische) Lehre oder Religion oder vermittelten Händler oder Krieger kulturelles Gedankengut?

  Wie Applet 5b zeigt, ist "SEB" oder eine phonetisch ähnliche Silbe der gemeinsame Anfang des nordischen, lateinischen, etruskischen, griechischen, phönizischen, sabäischen, altkanaäischen, babylonischen und ägyptischen Zahlworts für 7. Der Autor deutet "SEB" im Hinblick auf das chinesische Zahlzeichen 7 als "Sieb" (englisch sieve), d.h. als Attribut des segenspendenden "Regen-Drachen", der Wasser wie durch ein Sieb zur Erde tropfen läßt, siehe Kapitel 3.

  Die DUDEN-Etymologie deutet das deutsche Zahlwort "Sieben" im Hinblick auf die "böse Sieben" als "siech" (englisch sick), was den im Zahlzeichen 7 dargestellten Drachen negativ wertet. Im Alt-Türkischen ist "Feuer-Rachen" (aT-Bagac) der Name für China. Im Sumerischen wird die Zahl 7 umschrieben als "FünfZwei" IMIN, bestehend aus den Worten "I" für 5 und "MIN" für 2, als hätte man einen Widerwillen, das Wort "Sieben" direkt auszusprechen. Der nach sumerischer Zählung 7-te Planet Saturn (sumerisch lulim, lateinisch saturnus), d.h. Erde nicht mitgezählt, aber Sonne und Mond mitgezählt, war der "Unglücks-Drache" mit ringförmigem Schweif, wie spätere Abbildungen auf Münzen der Artukiden zeigen. Hegten die Sumerer einen alten Groll gegen den chinesischen "Glücks-Drachen"?

  Dem fernöstlichen philosophischen yin/yang-Prinzip, d.h. schwarz /weiß, du/ich, weiblich/männlich usw., entspricht das nahöstlich religiöse Doppelgesicht-Prinzip, d.h. Ahriman/Ahuramazda (pers.), Doppel-Adler (sum.), Janus (röm.) usw. Der Drache mit Feuer-speiendem Rachen und Regen-spendendem Schweif ist in beiden Kulturkreisen als Dual-Symbol bekannt.
  Apl_5c: (Quelltext: www.harry-feldmann.net/Urbild/source/Apl_5c.java.html, ... /Apl_5c.html,
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Apl_5c: Bilderkennung (wählbar: Sprache, Glyphe, Genauigkeit)

  Applet 5c zeigt die Erkennung des Bilds einer Glyphe wählbar aus den in Kapitel 4 aufgelisteten Sprachen und 48 Glyphen mit prozentualer Genauigkeit. Durch Maus-Klick auf "<" oder ">" kann auf die ggf. vorhandene vorige oder nächste Seite umgestellt werden.

  Bild-Mehrdeutigkeiten erschweren die Erkennung, z.B.

 # Hörner in den Bildern
     "A für Ochse",  "F für Forke" und "U für Auerochse".

 # Zacken in den Bildern
     "B für Bienen-Flügel", "z für Doppelaxt-Hälfte",
     "W für Doppel-V", "M  und N für Welle",
     "Z für Bolzen an Saite" und "S für Ranken-Trieb".
 # Kreuze in den Bildern
     "X für Knochen-Kreuz", "n für Doppelkreuz" und
     "T für Mast-Kreuz".
  Apl_5d: (Quelltext: www.harry-feldmann.net/Urbild/source/Apl_5d.java.html, ... /Apl_5d.html,
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      Sab,Sum,Trk,Uga,Ung,Zyp).java.html, .../Glyph.java.html, .../Urb(New,Old,Typ,Wrd).java.html)

Apl_5d: Worterkennung (wählbar: Sprache, Glyphe, Genauigkeit)


  Applet 5d zeigt die Erkennung eines deutschen Worts für eine Glyphe wählbar aus den in Kapitel 4 aufgelisteten Sprachen und 48 Glyphen mit prozentualer Genauigkeit . Durch Maus-Klick auf "<" oder ">" kann auf die ggf. vorhandene vorige oder nächste Seite umgestellt werden.

  Wie bereits erwähnt bei den Urbildern (Kapitel 1), beim Bild der Biene (Figur 2c), beim Bild des Knochen-Kreuzes (Figur 2e) und beim Vergleich Babylonisch/Sumerisch (Applet 4b), kann das gleiche Bild in gleicher Deutung in einer anderen Sprache mit einem anderen Wort besetzt sein.

  Bilder lassen sich zurückverfolgen im Norden (Skandinavien) bis zur letzten Eiszeit und zeitgleich im Süden bis zur letzten Sahara-Blütezeit (10. Jtv.), sowie im Westen (Frankreich) und zeitgleich im Osten (Ural, Altai) bis zur Zeit der Höhlenbilder (20. Jtv.) und der Mammut-Knochen-Schnitzkunst (30.Jtv.).

  Worte lassen sich nur bis zur Zeit der Schriftsprachen Sumerisch, Ägyptisch und der rekonstruierten Sprache Indo-Europäisch (3. Jtv.) zurückverfolgen. Vielleicht werden sich noch Fragmente Vor-Indo-Europäischer Sprachen rekonstruieren lassen, z.B. der Indus-Kultur (Pa) (3.-2. Jtv.), der Turdetanischen Kultur (Zy) von Tartessos (phönizisch/hebräisch: TaRsaJs=Tarschisch, 2. Chronik 9,21) in Südspanien (4.-2. Jtv.?) oder der Vinca-Kultur (Gi) auf dem Balkan (7.-4. Jtv.?).

  Ob es eine Ursprache ('our language', H. Pedersen: "Linguistic Science ..", Cambridge 1931) für Uralisch, Altaisch, Indo-Europäisch, Semitisch/Hamitisch, Indisch-Dravidisch und Georgisch-Kartvelisch gegeben hat, ist wohl nicht mehr entscheidbar.
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